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Situation der Kinder und Jugendlichen

In Peru besteht eine sechsjährige Schulpflicht. Offiziell gibt es in jedem Ort eine staatliche Schule, aber die konkrete Bildungssituation ist vor allem auf dem Land und ganz besonders im Depatement Cusco miserabel. Sofern überhaupt Lehrer an die Schulen abgeordnet sind, erfüllen sie ihre Pflichten oft nur unzureichend und versuchen so bald wie möglich zu ihren Familien in die Städte zurück zu kommen. Während die Indigena-Kinder bei ihrer Einschulung nur Quechua sprechen, sind die Lehrer meist nur des Spanischen mächtig. Ein großer Teil des Unterrichts fällt aus, weil die Lehrer durch geringes Gehalt, schlechte Ausbildung und fehlenden Lebensstandart auf dem Land wenig motiviert sind und kaum Engagement zeigen.

Nicht nur die Schulen sind kärglich ausgestattet - ohne Licht und Wasser, mit manchmal nur zwei Büchern pro Klasse und unzureichendem Schulmöbel. Auch die Schüler können sich weder Bücher und Hefte, noch Schuluniformen leisten. Meist schließen die Jugendlichen ihre Schulbildung ab, ohne richtig lesen und schreiben zu können.

   
So sah die Schule in Pacchanta
bei unserem Besuch 1995 noch aus.


Es geht auch anders: Besuch 1999.
 Inzwischen unterrichten dort Lehrer,
 die von “Fe y alegria” ausgebilde
wurden und auch Quechua können.