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Niemand ist so arm,
dass er nicht etwas zu geben hätte,
und niemand ist so reich,
dass er nichts zu empfangen bräuchte.
Kardinal Landázurri

Partner sein

Im Jahre 1986 beschloss der Pfarrgemeinderat der Münstergemeinde ULF Villingen eine Partnerschaft mit der Pfarrei San Pablo in der peruanischen Hochlandgemeinde Ocongate einzugehen und den dort ins Leben gerufenen Speiseaal für Schulkinder zu unterstützen. Im gleichen Jahr wurde von der Erzdiözese Freiburg die Partnerschaft mit der kath. Kirche von Peru begründet. Diese Gemeinde wird geleitet von Pater Antonio.

Partnerschaft bedeutet für uns:

... aufeinander zugehen, sich kennenlernen, sich für die anderen interessieren.

... nicht Almosen geben, sondern auf Austausch bedacht sein, eigene Defizite
    wahrnehmen und sich auch beschenken lassen.

... die Partner mit ihren Eigenheiten und Bedürfnissen ernst nehmen.

... miteinander verbunden sein im Gebet.

... Hilfe zur Selbsthilfe geben und damit die Entwicklung zur Selbständigkeit
    unterstützen.

... sich mit der Lebenssituation im Partnerland, mit Politik, Kultur und Glaube
    auseinandersetzen.

... Bewußtsein entwickeln für ungerechte Strukturen und mit dem eigenen Handeln
    zu einer gerechteren Welt beitragen, z.B. fair gehandelte Produkte kaufen und
    verkaufen und dafür werben.

... gegenseitige Besuche (Fotos und Infos)

... Partnerschaftsgottesdienste (Fotos und Infos)

Besuche:

Die persönliche Begegnung ist unverzichtbarer Bestandteil einer lebendigen Partnerschaft. Deshalb sind regelmäßige gegenseitige Besuche wichtig.

Schon öfter besuchte uns Pater Antonio, der Pfarrer der Gemeinde und Jorserra, der für die Waisenhäuser, den Comedor und die Menschrechtsarbeit zuständig ist. Beide stammen aus Spanien und haben ihre Berufung in der Arbeit in Ocongate gefunden.

In den Jahren 1994, 1995, 1999, und 2004 reisten wir, Mitglieder des Perukreises der Münstergemeinde, nach Ocongate. Dort lernten wir die Lebensumstände unserer Brüder und Schwestern in Ocongate kennen. Nach der Rückkehr konnten wir von unseren vielfältigen Eindrücke und Erfahrungen dort berichtet.

Auch Schüler der St. Ursula-Schulen besuchten zusammen mit ihren Lehrern schon zwei Mal unsere Partnergemeinde und lebten mit den Schüler und ihren Familien vor Ort zusammen. So konnten sie persönliche Kontakte knüpfen und erleben wie die Menschen in Ocongate leben.

Die großen kulturellen Unterschiede und die Tatsache, dass die einheimischen Campensinos (Bauern) nur Quechua sprechen, macht Gegenbesuche schwierig. Trotzdem luden wir 2011 anlässlich des 25. jährigen Jubiläums außer Pater Antonio und Jorserra noch zwei weitere einheimische Gemeindemitglieder zu einem Besuch nach Villingen ein. Wir verbrachten mit unseren Gästen eine wunderschöne Woche mit zahlreichen Begegungen. Egidio und Lorenzo waren besonders von unserer Landschaft mit Wald, Wiesen und Blumen beeindruckt, da die Gegend um Ocongate sehr trocken ist.
Fotos und Berichte zu den Besuchen gibt es hier.